Aktuelles Thema: Arbeiten 4.0

„Keine Industrie ist vor digitaler Disruption gefeit“

Gisbert Rühl vom Stahlhändler Klöckner treibt die digitale Transformation seines Unternehmens in hohem Tempo voran. Er ist optimistisch, dass die deutsche Wirtschaft die zweite Halbzeit der Digitalisierung besser meistern wird als die erste. Entscheidend ist das Wachstum, da Digitalisierung sonst zu Jobverlusten führt.

Die Jobs der Zukunft: Hauptsache digital

Die Digitalisierung der Wirtschaft wird erstmals auch die Bürojobs erfassen. 50 Prozent der "White-Collar-Jobber" müssen sich neue Aufgaben suchen, erwarten Wissenschaftler. Besonders gefährlich für Deutschland wird es aber erst, wenn künftig Google die Software und China die Roboter für das Internet der Dinge baut.

„Chinas Roboter und Googles Software sind eine gefährliche Konstellation für Deutschland“

Fraunhofer-Forscher Thomas Bauernhansl appelliert an die deutsche Industrie, das Plattform-Modell schnell auf das Internet der Dinge zu übertragen. Nur wer groß denkt, kann gegen Amerikaner und Chinesen im Wettbewerb um die Industrie 4.0 bestehen. Egal wer gewinnt: Viele Menschen werden ihre alten Jobs verlieren.