Samsung zieht Konkurrenz in Deutschland weiter davon

Samsung zieht Konkurrenz in Deutschland weiter davon

Der südkoreanische Handy-Hersteller Samsung ist seinem Erzrivalen Apple weiter davongezogen. Inzwischen setzen 23,5 Millionen Deutsche ein Mobiltelefon von Samsung ein, gut drei Millionen mehr als im Vorjahr. Die Zahl der iPhones von Apple ist in diesem Zeitraum nur um eine Million auf 8,4 Millionen gestiegen, hat das Marktforschungsunternehmen Comscore für FOCUS (FOCUS 16/2014) errechnet. Allerdings ist der starke Zuwachs der Südkoreaner vor allem auf den Absatz vergleichsweise günstiger Smartphones zurückzuführen. Alle anderen Hersteller können ihre Position bestenfalls behaupten oder verlieren – wie Nokia – weiterhin kräftig an Bedeutung.

Handys in Deutschland

Die Dominanz spiegelt sich auch in der Entwicklung der Betriebssysteme: Zwei Drittel oder umgerechnet fast 27 Millionen Smartphones in Deutschland laufen mit dem Google-System Android; weitere 21 Prozent entfallen auf Apple. Die Zahl der Smartphones mit einem Microsoft-System ist seit dem vergangenen Jahr zwar leicht um 300000 auf knapp zwei Millionen gestiegen. Da der Markt aber viel schneller wächst, ist der Anteil nach einem Zwischenhoch zum Jahresende inzwischen wieder unter die 5-Prozent-Marke gefallen.

Werden nur die Smartphones betrachtet, von denen inzwischen mehr als 40 Millionen in Deutschland im Einsatz sind, liegt Samsung mit 17,2 Millionen ebenfalls klar vorne. iPhones von Apple werden von etwa 8,4 Millionen Menschen, die mindestens 13 Jahre alt sind, genutzt. Nokia verliert absolut und relativ, HTC kann die Zahl der Geräte zumindest konstant halten, während Sony leicht zulegen kann.

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